Mit Windows 12 steht ein neues Kapitel für PC-Nutzer bevor, das viele Verbesserungen, aber auch neue Sicherheitsherausforderungen mit sich bringt. Wer sein System optimal schützen möchte, sollte bereits vor dem Upgrade aktiv werden. Neben klassischen Maßnahmen wie Backups und aktuellen Treibern spielt auch der Einsatz eines zuverlässigen VPN für Windows eine wichtige Rolle, um die eigene Internetverbindung abzusichern und sensible Daten zu schützen.
Diese Checkliste von den Experten von Cybernews zeigt die wichtigsten Schritte, die jeder Nutzer beachten sollte, um den PC sicher und bereit für Windows 12 zu machen.
System-Backup erstellen
Bevor Sie auf Windows 12 umsteigen, ist ein vollständiges System-Backup unverzichtbar. So stellen Sie sicher, dass persönliche Daten, Programme und Einstellungen im Notfall schnell wiederhergestellt werden können. Windows bietet hierfür eigene Funktionen wie das Systemabbild oder die Dateiversionsverlauf-Sicherung.
Alternativ eignen sich externe Festplatten oder Cloud-Dienste, um wichtige Dateien zusätzlich zu sichern. Achten Sie darauf, dass das Backup vollständig und aktuell ist, und testen Sie gegebenenfalls die Wiederherstellung. Nur so vermeiden Sie Datenverlust und können das Upgrade beruhigt durchführen.
Aktuelle Sicherheitssoftware überprüfen
Bevor Sie Windows 12 installieren, sollten Sie unbedingt Ihre Sicherheitssoftware überprüfen. Stellen Sie sicher, dass Antiviren- und Anti-Malware-Programme auf dem neuesten Stand sind und die neuesten Definitionsdateien geladen werden. Prüfen Sie außerdem, ob Ihre Software mit Windows 12 kompatibel ist, um mögliche Probleme nach dem Upgrade zu vermeiden.
Ein zusätzlicher Malware-Scan vor dem Umstieg sorgt für ein sauberes System. So schützen Sie nicht nur Ihre Daten, sondern legen auch die Grundlage für einen sicheren Start unter Windows 12.
Windows-Updates und Treiber aktualisieren
Vor dem Upgrade auf Windows 12 ist es entscheidend, alle Windows-Updates zu installieren. Updates schließen bekannte Sicherheitslücken und sorgen dafür, dass das System stabil läuft. Ebenso wichtig ist die Aktualisierung von Treibern für Grafik, Netzwerk, Chipsatz und andere Hardwarekomponenten, um Kompatibilitätsprobleme zu vermeiden.
Veraltete Treiber können zu Abstürzen oder Leistungsproblemen führen. Nutzen Sie die Herstellerwebsites oder Tools wie den Geräte-Manager, um sicherzustellen, dass alles auf dem neuesten Stand ist. So legen Sie die Basis für ein sicheres und reibungsloses Windows-12-Erlebnis.
Nutzerkonten und Passwörter prüfen
Vor dem Umstieg auf Windows 12 sollten alle Nutzerkonten auf Ihrem PC überprüft werden. Stellen Sie sicher, dass starke und einzigartige Passwörter verwendet werden, um unbefugten Zugriff zu verhindern. Aktivieren Sie nach Möglichkeit die Zwei-Faktor-Authentifizierung (2FA) für wichtige Konten, um die Sicherheit weiter zu erhöhen.
Prüfen Sie außerdem, welche Konten wirklich benötigt werden, und deaktivieren oder entfernen Sie unnötige Nutzerprofile. Diese Maßnahmen sorgen dafür, dass Ihr System nach dem Upgrade geschützt bleibt und sensible Daten sicher sind.
Datenschutzeinstellungen vorbereiten
Bevor Sie Windows 12 installieren, lohnt sich ein Blick auf die Datenschutzeinstellungen. Prüfen Sie, welche Systemdienste Zugriff auf persönliche Daten haben, und passen Sie die Optionen nach Bedarf an. Auch Browser, Cloud-Dienste und Apps sollten auf ihre Datenschutzfunktionen kontrolliert werden.
So verhindern Sie ungewollte Datenübertragungen und behalten die Kontrolle über Ihre Informationen. Eine frühzeitige Konfiguration schützt Ihre Privatsphäre schon vor dem Upgrade.
Unerwünschte Software entfernen
Vor dem Umstieg auf Windows 12 sollten Sie unerwünschte oder veraltete Software deinstallieren. Alte Programme belegen nicht nur Speicherplatz, sondern können auch Sicherheitsrisiken bergen. Überprüfen Sie alle installierten Anwendungen und entfernen Sie, was Sie nicht mehr benötigen. So verbessern Sie die Systemleistung und minimieren mögliche Angriffsflächen für Malware. Ein aufgeräumtes System erleichtert zudem die Installation und den reibungslosen Betrieb von Windows 12.




