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Autor Thema: [Artikel] - Artikel: "Sichern und Wiederherstellen" unter Windows 7  (Gelesen 3913 mal)
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PCDMicha Themenstarter
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« am: 14.01.10 um 00:16:37 »

Zeigte sich Microsoft bei Windows Vista in den Home-Editionen mit Backup- und Sicherungsmöglichkeiten noch sehr geizig, erhalten Windows 7-Besitzer eine Fülle von Werkzeugen zum Schutz vor dem Daten-GAU. Wir stellen die Datensicherung, Systemabbildsicherung und die stark überarbeitete Systemwiederherstellung näher vor.


http://www.wintotal.de/artikel/artikel-2010/7981
« Letzte Änderung: 14.01.10 um 20:16:33 von PCDMicha »

uwe15
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« Antwort #1 am: 21.01.10 um 23:30:19 »

Vielen Dank erst mal dem Autor des entsprechenden Artikels hier auf der Site http://www.wintotal.de [...] sichern-und-wiederherstellenq-unter-windows-7.html. Das war mir eine gute Hilfe beim Verstehen des Themas.

Nun habe ich noch zwei Fragen:

1. Wenn ich auf Vorgängerversionen einer Datei gehe, sehe ich neben der gesicherten Versionen auch Versionen aus Wiederherstellungspunkten. Heißt das, dass W7 auch ganz normale Nutzerdateien mit in die Wiederherstellung einschließt?
Bei mir ist das zum Beispiel die outlook.pst Datei (490 MB groß), die als Vorgängerversion 14 mal angezeigt wird, davon 10x mit Ort "Wiederherstellungspunkt", 4x mit Ort "Sicherung" (bei mir eine externe Festplatte). Da vor jeder Sicherung ein Wiederherstellungspunkt erstellt wird, hab ich die entsprechenden Dateiversionen dann jeweils doppelt. Insgesamt habe ich rein rechnerisch allein 5 GB Wiederherstellungsversionen dieser einen Datei. Und Wiederherstellungsversionen gibt es auch von allen anderen Dateien, die ich häufig verändere.
Ist das normal? Wo liegend die ganzen Wiederherstellungsdateien? Muss ja ein mächtg großes Verzeichnis sein. Oder täuscht mir W7 hier etwas vor?

2. Meine "normalen" Sicherungen werden auf einer externen Festplatte speichert. Je ein Verzeichnis für die Nutzerdaten und eins für die Image Backups. Innerhalb des Verzeichnisses für die Nutzerdaten finde ich dann die Sicherungs-Sets als Unterverzeichnisse.
Nun will ich einige davon auf einem zusätzlichen Laufwerk sichern, welches aus Sicherheitsgründen an einem anderen Ort gelagert wird. Das sollten nun aber nicht die inkrementellen Sicherungen, sondern die vollständigen sein.
Wie kann ich beide Sicherungs-Varianten unterscheiden?
Wie kann ich die Neuerstellung einer Vollsicherung der Nutzerdaten erzwingen?

PS: Danke fürs Thema richtig einsortieren.  Smiley
*Thema zusammengefügt*
« Letzte Änderung: 22.01.10 um 14:06:47 von uwe15 »

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« Antwort #2 am: 22.01.10 um 21:55:41 »

Hallo

Zum 2. Punkt: Nein, so flexibel ist die interne Windows-Lösung nicht.

Zum 1. Punkt: Bei den Wiederherstellungpunkten speichert Windows durch die Schattenkopie nur die Veränderungen gegenüber der letzten Version, so dass die Versionen als Wiederherstellungspunkte nicht 10x die Dateigröße ergeben, sondern im Idealfall nur wenige MB an gesamten Änderungen. Die Einstellungen für die Wiederherstellungspunkte bzw. Schattenkopie lassen sich über die Systemsteuerung ->System anpassen (siehe Artikel) anpassen. Dort legt man auch fest, ob nur Wiederherstellungspunkte oder auch "vorherige Versionen" möglich sind.

uwe15
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« Antwort #3 am: 22.01.10 um 22:47:54 »

Danke für die Rückmeldung.

Also unter "Systemschutz für C" (über Systemeigenschaften) kann ich nur wählen zwischen "Systemeinstellungen und vorherige Dateiversionen wiederherstellen" und "Nur vorherige Dateiversionen wiederherstellen". Keine Option "Nur Systemeinstellungen Speichern". Ich konnte (im Unterschied zum Artikel) auch keinen Punkt finden, wie man manuell einen Wiederherstellungspunkt erstellt.

Noch wichtiger wäre mir aber die andere Frage: Wie weiß ich, welche Sicherungsverzeichnisse auf der externen Festplatte eine vollständige und welche eine inkrementelle Sicherung darstellen? Mir scheint, ich sehe beim Durchsuchen der Sicherung immer alle Dateien, auch wenns nur eine inkrementelle Sicherung ist. Oder?
Da ich momentan die Sicherungsoptionen ab und zu ändere und öfter auch mal ganze Verzeichnisbäume dazukommen, kann ich das an der Größe nicht ohne Weiteres erkennen.

Was ist der Auslöser dafür, dass Windows eine vollständige statt einer inkrementellen Sicherung erstellt? Wofür brauch ich überhaupt inkrementelle Sicherungen, wo doch die Wiederherstellungspunkte auch meine geänderten Dateien beinhalten?

Insgesamt scheint mir, dass über die Vorgängerversionen das Thema Schattenkopie bei Win 7 nun mal richtig ausgereizt wird. Sehr interessant, aber leider nur dürftig dokumentiert. Von der Sorte Artikel wie der oben besprochene müsste es viel mehr geben.

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« Antwort #4 am: 22.01.10 um 23:27:33 »

Also

einen eigenen Wiederherstellungspunkt erstellt man in der Registerkarte "Computerschutz" ganz unten.


Wann Windows wieder eine Vollsicherung nach mehreren, inkrementellen Sicherungen erstellt, ist leider nicht dokumentiert und ich konnte dazu auch bisher nichts finden.

Wenn in einem Verzeichnis eine Datei sichtbar ist, muss dazu auch eine Vollsicherung vorliegen, das Windows "nur" inkrementelle Sicherung mit diese System nicht gesondert abspeichern kann. Von "Hand", also ohne die Backupfunktion von Windows, würde ich keine Dateien wiederherstellen, da ich das System der Sicherung im "Hintergrund" noch nicht durchschaut habe und auch keine abschließende Doku dazu bisher gefunden habe. Die Größe der Dateien in der ZIP ist zumindest kein Indiz für die Vollständigkeit. Wer Dateien "von Hand" wiederherstellen möchte, sollte zur Sicherung ein anderes Programm nehmen, welches die Dateien im Original sichert.


* computerschutz.png (139.84 KB, 798x600 - angeschaut 39 Mal.)

uwe15
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« Antwort #5 am: 23.01.10 um 00:18:51 »

Danke Micha, ich war beim Wiederherstellungspunkt schon ein Dialogfeld zu weit.

Zum Thema vollständige und inkrementelle Sicherung bin ich ein Stück weitergekommen. Wenn man die "Backup Sets" öffnet, findet man darin Unterverzeichnisse je Sicherungstermin, bei mir z. B.
Backup Files 2010-01-19 194959
Backup Files 2010-01-22 192405
Das zweite Verzeichnis ist deutlich kleiner als das erste. Daraus schlussfolgere ich, dass je Vollsicherung ein neues Hauptverzeichnis (Backup Set) und dann für die inkrementellen Sicherungen je ein neues Unterverzeichnis angelegt wird.

Ich vermute mal, um eine neue Vollsicherung zu erreichen, genügt es, das alte "Backup Set" zu verschieben oder zu löschen. Aber das muss ich noch testen.


 

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« Antwort #6 am: 31.01.10 um 21:56:22 »

Hallo Micha,

das ist ein sehr nützlicher Artikel - echt super Cheesy

Hab noch zu einem Problem keinen Hinweis gefunden:

Wenn man auf einer USB-Platte mehrere verschiedene Rechner sichern möchte, muß jeder Rechner ein eigenes Verzeichnis auf der USB-Platte bekommen.

Bei der Sicherung auf USB-Platte hab ich keinen Weg gefunden als Ziel eine Ordner auszuwählen.
Es ist lediglich möglich die Platte auszuwählen.

Gibt's doch einen Weg ?

Gruß Matjes Smiley

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« Antwort #7 am: 01.02.10 um 09:08:39 »

Bei mir hat er auf dem Sicherungslaufwerk ein Verzeichnis mit dem Namen des Rechners automatisch angelegt.
Für die Imagebackups gibt's auch entsprechend benamte Unterverzeichnisse.

Es sollte also kein Problem sein, mehrere Rechner zu sichern.
Nur einen Trick braucht man ab und zu: nicht Doppelklick auf das Verzeichnis sondern rechte Maustaste-öffnen.
Dann sieht man übersichtlich, was für Sicherungen drinstecken

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« Antwort #8 am: 01.02.10 um 11:34:30 »

Hallo uwe15,

also das stimmt schon.

Also es wird zunächst ein Sicherungsverzeichnisverzeichnis mit dem Rechnernamen angelegt.
Darin enthalten sind
  Ordner Backup Set 2010-01-31 085249
  Datei   MediaID.bin
Das ist ok. Es wird also entsprechend den Rechnernamen unterschieden.  Smiley

Weiterhin wird ein Verzeichnis WindowsImageBackup mit einem Unterverzeichnis Rechnername.
Auch hier wird entsprechend dem Rechnernamen unterschieden.  Smiley

Dann wird noch die Datei MediaID.bin angelegt.
Hier wird nicht nach Rechnernamen unterschieden.  Huh
Welche Bedeutung hat die? Wird die durch eine Sicherung auf einem Rechner überschrieben ?

Gruß Matjes Smiley

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« Antwort #9 am: 01.02.10 um 11:44:40 »

Die hatte  ich noch gar nicht bemerkt. Datenschutztechnisch verdächtig.
Solange aber die Sicherung getrennt sind, ist das doch für die Sicherung egal, oder?

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« Antwort #10 am: 01.02.10 um 21:26:04 »

Mit der Media.bin wird das Laufwerk als das Sicherungslaufwerk wieder festgestellt, auf welchem die Sicherung eingerichtet war. Nur am Laufwerksbuchstaben dies festzumachen, wäre fatal (Wechseldatenträger...)

Ich gehe davon aus, dass diese Laufwerksinformation auf beiden Systemen identisch ist? Hat da jemand problematische Erfahrungen gemacht?

PCDMicha Themenstarter
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« Antwort #11 am: 02.02.10 um 23:14:56 »

Nachtrag: Die  Media.bin wird das erste Mal erstellt und dann nicht mehr verändert. Diese dient dem System zur Feststellung des Datenträgers. Wer eine Festplatte für zwei oder mehr Systeme verwendet, kann dies ohne Probleme machen, da für jedes System ein eigener Ordner angelegt wird.

Matjes
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« Antwort #12 am: 03.02.10 um 16:32:07 »

Hallo PCDMicha,

dann kannn ich jetzt alle Systeme bedenkenlos auf eine USB-Platte sichern.   Cheesy

Vielen Dank

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« Antwort #13 am: 17.02.10 um 12:36:37 »

Aus Risikoerwägungen heraus will ich ab und zu meine Sicherung sichern: Also einmal im Monat einen Stand auf einer zweiten Festplatte sichern, die ich in einem anderen Raum lagere.

Genügt es, einfach eins der Sicherungsverzeichnisse (also nicht das inkrementelle, sondern jeweils das erste im Set) auf die zweite Platte zu kopieren? Kann ich dann jederzeit Dateien oder Verzeichnisse wieder zurückspielen, vieleicht sogar auf einem fremden Rechner?

Und: kann ich auf eine alte Sicherungsdatei (.bkf-Format) aus Windows XP (ntbackup) unter Windows 7 irgendwie zugreifen? Krieg ich da ntbackup zum Laufen?

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« Antwort #14 am: 17.02.10 um 14:12:45 »

"Genügt es, einfach eins der Sicherungsverzeichnisse (also nicht das inkrementelle, sondern jeweils das erste im Set) auf die zweite Platte zu kopieren? Kann ich dann jederzeit Dateien oder Verzeichnisse wieder zurückspielen, vieleicht sogar auf einem fremden Rechner?"

Das funktioniert über die Funktion „Andere Sicherung für die Wiederherstellung auswählen".

Mit den Backupdaten der alten Windows-Versionen (NT, XP) kann die neue Sicherung nicht umgehen, wohl aber das Programm unter Windows 7 mit einigen Workaround starten, wie der folgende Link belegt:

Running NT Backup under Windows 7

Auch Microsoft selbst bietet eine Lösung für alte NT/WinXP-Backups, um diese unter Windows 7 oder Server 2008 wiederherzustellen:

KB974674 Download über WinTotal
Beschreibung des Windows NT-Bandsicherung Systemwiederherstellung für Windows 7 und Windows Server 2008 R2

Das alte Windows NT Backup - Restore Utility funktioniert unter Windows 7 nicht mehr, da Microsoft den Dienst für Wechselmedien entfernt hat.


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